Unsere neue EP

Stunde Null

Es ist kaum vorstellbar, wie es für die Menschen damals gewesen sein muss, als Jesus – der Messias und vermeintliche Retter der Welt – am Kreuz stirbt und mit einem letzten Aufschrei seinen unausweichlichen Tod Realität werden lässt. Wie muss dieser Moment auf die Menschen gewirkt haben? Der Sohn Gottes, der so viele Wunder getan und so vielen geholfen hatte; der Freiheit und Heilung geschenkt hatte, wird hingerichtet wie ein Verbrecher..

Doch dieser Moment beendet weder die Geschichte Jesu, noch ist es der Abschluss seines Weges. Es ist vielmehr der Beginn der endgültigen Wiederherstellung der Beziehung zwischen Gott und uns, seinen Kindern. Und das in einer Art und Weise, wie sie vorher nie jemand erleben konnte. Denn der Vorhang, der uns von Gott trennte, zeriss; die Sünde, die uns von Gott entfernt hielt, verlor ihre Macht; der Tod, der so endgültig und gnadenlos schien, war besiegt.

Genau um dieses Thema dreht sich unsere neue EP "Stunde Null", die ab sofort überall digital erhältlich ist.

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Die Geschichtedie Gott mit mir schreibt

Wie ein kleiner Junge kribbelt es in meinem Bauch, wenn ich daran denke, euch endlich unseren nächsten großen Schritt präsentieren zu dürfen: Eigener Lobpreis.
Seit ich 2016 endgültig meine Musik-„Karriere“ an den Nagel hing, war eine Rückkehr zu diesem Leben für mich undenkbar. Zu viel hatte sich in mir geändert und war nicht mehr mit dem, was ich damals mit Musik erreichen wollte, kompatibel. Jegliche Gespräche und Phrasen in die Richtung, es könne ja irgendwann nochmal ein „Comeback“ geben, erwiderte ich häufig mit einem kurzen, knackigen „nein“. und so vergingen die Tage und Jahre und es kam, wie es kommen musste..

Alles begann im Frühjahr 2018 als ich nach längerer Zeit mal wieder zu meiner Gitarre griff. Die Größe meiner Gitarre verursachte mir damals enorme Rückenschmerzen, die ich nach jedem Gottesdienst, in dem ich spielte, erst einmal 2 bis 3 Tage auskurieren musste. Allein diese Tatsache hielt mich oft davon ab, überhaupt noch spielen zu wollen und war neben vielen anderen Gründen ein weiterer, warum ich 2016 meine Musik-„Karriere“ beendete.
So suchte ich also intensiv nach einer neuen, kleineren Gitarre – als Hobby, mehr nicht.

Springen wir zum 27. Dezember 2018. Es war gerade frühmorgens und wir hatten die vergangenen Weihnachtsfeiertage bei meiner Familie in Uelzen verbracht. Ich hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt unzählige Gitarren inkl. der dazugehörigen Musikläden angeschaut, wir waren mehrfach mehrere Stunden weit durch Deutschland gefahren, um Gitarren auszuprobieren und doch war nie die richtige dabei.
So kam mir an diesem Morgen die Idee, dass wir doch mal kurz nach Hamburg fahren könnten, bevor wir wieder den Weg Richtung Heimat antreten würden.
In Hamburg hatte ich bereits 2010 meine erste, richtig gute Gitarre gekauft, mit der ich all meine Konzerte gespielt und Alben aufgenommen hatte. Es erschien mir also logisch, dass diese Chance nicht vergeben werden dürfte und so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg an die Elbe.

Online war noch ein Exemplar des Modells, welches ich seit längerem ins Auge gefasst hatte, verfügbar und ich ließ es mir telefonisch reservieren. Wir kamen nach einer knappen Stunde beim Laden an, gingen die Treppen hinauf, ich ließ mir die Gitarre geben und spielte sie an. Und sie war es. Kurz und knapp, wir waren uns alle sicher. Sie war es.
Das gleiche Gitarren Modell, das in Berlin noch wie Altmetall und Sperrholz klang, klang hier auf einmal wie der Himmel auf Erden. Wir gingen nochmal kurz vor die Tür, beteten über den Kauf und nahmen sie mit. Es war einfach gesegnet. Vom besonderen Koffer, der dabei war, über ein seltenes, eigentlich mittlerweile verbotenes Holz, welches nur 3x weltweit in diesem Modell verbaut wurde, bis hin über die sehr amüsante Seriennummer.

Auf der Rückfahrt beteten wir über die Gitarre und Gott sprach: Ich sollte deutschen Lobpreis für ihn damit machen. Erst sträubte ich mich dagegen, aber dann begann der Prozess und es kamen die ersten neuen Lieder – auf deutsch.
Über zwei lange Jahre sollte es noch dauern, bevor ich tatsächlich diesem Ruf folgen und meine Lieder wieder veröffentlichen würde.

Die Produktion unserer ersten Lobpreis EP, die den Namen
„Da geht so viel mehr“ trägt, war so dermaßen gesegnet und leicht, dass es unmöglich ist, Gottes Handschrift in diesem Prozess zu übersehen.
Denn egal, was passiert, Gottes Verheißungen stehen souverän und treu über unserem Leben, wenn wir uns an ihn halten und auf ihn vertrauen. Und die Gaben und Talente, die er in uns legt, kommen erst so richtig zum Vorschein, wenn wir sie für ihn nutzen und nicht für uns.