Gottes Stimme hören

Hallo Ihr lieben Leser, nun schreibe ich meine 4. Kolumne und ich denke nun kann ich zu einem entspannten du übergehen mit euch.

Ich habe euch in meiner letzten Kolumne berichtet wie mein erstes Erlebnis war Gottes Stimme zu hören. Es war so unglaublich eindrucksvoll und in meinen Augen einmalig, dass ich das erleben durfte. Da ich nun wusste Gott spricht auch zu mir, wollte ich weiterhin Erfahrungen sammeln und nutzte auch einige Treffen dafür.

Eine Bekannte organisierte einige Zeit nach meinem Traum eines dieser Treffen mit verschiedenen Frauen. Allesamt hatten wir eine Gemeinsamkeit: Unsere Bekannte wusste, dass wir alle Gottes Stimme hören wollten oder bereits zuvor gehört hatten. Wir alle hatten und haben immer noch Interesse daran mehr zu erfahren. Ich sagte auch zu und kurz darauf trafen wir uns.

Zu Beginn tauschten wir uns aus und unterhielten uns darüber, wer bereits so etwas gemacht hatte und welche „Regeln“ wir für unseren Kreis festlegen wollten. Denn man muss wissen, nicht alles, was man hört, kommt auch von Gott. Viele Gedanken werden auch von uns selbst beeinflusst und sollten so gut es geht getrennt werden. Deshalb beschlossen wir, die Zettel mit den Namen zu falten und jeweils eine Zahl zu vergeben.
Jemand betete immer vor jedem Hören und es war eine sehr intensive Zeit mit Gott. Es war erstaunlich wie zutreffend die Aussagen und unterschiedlich die Wege Gottes Stimme zu hören oder zu spüren waren.
Einige sahen Bilder, hörte Worte, Bibeltexte und Lieder und manche fühlten etwas oder hatten einen intensiven Blumengeruch bekommen.

Wir schrieben immer alles auf, was wir selbst hörten und am Ende bekam jeder seine Zettel. Wir waren uns teilweise so fremd und doch haben sich gute Gespräche entwickelt. Jeder las seine Zusagen vor und gemeinsam sprachen wir über die Gedanken des Einzelnen, der dies gesehen oder gehört hatte und zu welcher Situation es aktuell passen könnte.

Ich selbst hatte unter all dem auch ein Bild bekommen, das mir beschrieben wurde: Einen Sonnenaufgang mit Nebelschweif der zu sehen war. Im ersten Moment konnte ich mit all dem noch nicht so viel anfangen, allerdings ließ mich dieses Bild Tage danach nicht wieder los.

Am Jahresbeginn starb jemand aus meiner Familie. Es war absehbar, aber es traf mich doch sehr. Ich wurde in dieser Zeit immer mehr zum Christen und fragte mich: „Ist Sie denn nun auch für Gott gewesen?“ Ich wusste darauf würde ich jetzt keine Antwort mehr bekommen. Ich würde es nur wissen, wenn ich sie im Himmel wiederfinde.

Jeden Morgen, an dem der Sonnenaufgang zusehen war, dachte ich an sie und immer wieder berührte es mein Herz und mir flossen die Tränen. Ich wollte doch nur wissen, was mit ihr war und ich bereute es diese Frage nie gestellt zu haben, aus Angst was Sie mir gesagt hätte.

Hast du auch jemanden dem du diese eine entscheidende Frage gerne stellen möchtest?

„Hast du dich auch für Gott entschieden?“ Dann kann ich dir nur raten, frag es sonst bereut man es vielleicht später so wie ich.

Als ich aber ein paar Tage später wieder den Sonnenaufgang sah, wurde mir klar: Das ist das beschriebene Bild. Ich hielt mit meinem Auto an, zückte mein Handy und machte ein Foto. Ich suchte die Handynummer der Frau heraus, die mir dieses Bild gab und schickte ihr eine Nachricht. Ich fragte sie wie genau es aussah und sie schickte mir ein selbst gemaltes Bild. Es war so zutreffend und gleichzeitig genau das, was ich mir auch vorgestellt hatte. Es war genau das Bild, was ich nun an diesem Morgen sah.

Auch sie fragte mich über mein Bild für sie aus und es kam heraus, dass es sich bei uns beiden darum handelte, ob der Mensch, der uns verlassen hatte, nun im Himmel ist oder nicht. Wir beiden unterschiedlichen Frauen hatte genau dieselbe Frage und genau das gleiche Gefühl und auch den gemeinsamen Gedanken, dass wir diese Antwort nicht mehr bekommen würden.

Nun kann zu 100% sagen ja sie ist bei Jesus. Ich weiß es und habe mich nach diesem Tag so bestätigt und beruhigt gefühlt, weil Gott mir dieses Bild gab. Ich fand Ruhe mit meiner Frage und bin Jesus so dankbar, dass wir die Möglichkeit haben ihn zu hören und er den passenden Weg immer für uns bereitstellt.

Zum Ende hin möchte ich euch sagen:

  • Habt Mut es auszuprobieren!
  • Wenn ihr Interesse habt, seid offen für Gott und seine Wege euch Dinge mitzuteilen.
  • Sollte es nicht gehen, dann erzwingt nichts und setzt euch keinesfalls unter Druck. Gott weiß, dass er uns die Verantwortung schenkt Dinge zu hören oder zu sehen.

Und der Engel Gottes sprach zu mir im Traum: Jakob! Und ich antwortete: Hier bin ich.
– 1. Mose 31, 11

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