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06. April 2018

#15
Zeugnis:
Reneé

06. April 2018
Lesedauer: 4 Minuten
Von Sascha Gonzales


Zeugnis: Renée

Ein neues Jahr – immer noch ein lebendiger, liebender und spannender Gott. Er will uns nah sein, er will uns bewegen. Das sehe ich, das erlebe ich.
Ich möchte euch heute, und in den kommenden Wochen, mit auf eine Reise nehmen. Eine Reise, auf der wir verschiendenen Menschen begegnen werden. Menschen in den unterschiedlichsten Lebens- und Glaubensphasen. Manche kämpfen gerade, manche suchen, manche genießen ihre Zeit des Friedens. Doch so unterschiedlich ihre Geschichten und Zeugnisse sein mögen, sie verbindet ein gemeinsames Fundament: Jesus.
Anfang letzten Jahres hatte ich den Eindruck, dass ich sammeln soll, was Gott auf dieser Erde für seine Kinder tut. Wie er sie berührt, wie er sie bewegt - wie er an ihnen dran bleibt. Ich hatte den Eindruck, ich solle euch dort draußen die Chance geben, zu sehen, wie lebendig und schön Gottes Werke sind. Wie Er an seinem Reich baut und uns dafür gebrauchen möchte. Wie er treu und beständig an unserer Seite ist. Und genau diese Vielfalt von Gottes Wirken möchten euch die Menschen im Folgenden ans Herz legen:

Gott Elohim ist echt. Ich habe Gott öfters erlebt. Nicht regelmäßig und nie in der selben Weise. Jedes Mal tauchte er auf mit einer anderen Facette seines Seins und immer dann, wenn ich mich am verlorensten gefühlt habe.
Gerade dann, wenn ich alles in meiner eigenen Kraft versucht habe und ich müde war vom Strampeln, tauchte er für mich auf. Mir nichts, dir nichts. Fast mit der Frage: Was habe ich verpasst? Er hat die Sache nicht verpasst, aber er scheint den Grund verpasst zu haben, warum ich so dramatisch am Boden rolle. Er hält mir seine Hand hin und sagt "komm". Ich schreie und klage an, warum er nicht da war, als ich ihn gebraucht habe oder warum ich ein leben lebe, das ich nie wollte. Oder warum mein Ehemann das genaue Gegenteil von mir ist. Einfach warum so viele Bitten in der ganzen Welt unerhört sind.
Gott verteidigt sich nicht. Gott umarmt. Er weht nicht mit dem Zauberstab um sich. Er schmunzelt verschmitzt und sagt "ich sehe dich und ich liebe dich. Alles woran ich interessiert bin, ist, ob du glaubst, dass ich dich liebe."
Ich schreie (diesmal etwas ruhiger): Warum zeigst es mir nicht, dass du mich liebst - ich will, dass du.... du ... oh.
Und da ist es. Ein Atem, der umarmt. Eine Kraft, die liebt. Eine Vater-Beziehung, die mich aus all meinen selbst gestrickten Gedichten reißt und mich "gefunden" nennt.
Ich kenne das nicht. Geliebt zu sein, ohne etwas dafür tun zu müssen. Wenn ich mich wieder gefasst habe, unterhalte ich mich mit Gott. Immer darüber, dass er erstmal nicht an all den Bitten interessiert ist, mehr geht es ihm um mein Herz.
Ich wollte schon immer mal nach Afghanistan, Iran oder Saudi Arabien. Die Wüste ruft mich und ich will eintauchen in diese Welt. Aus politischen Gründen konnte ich nicht dorthin und gerade dann, als ich aufgehört hatte zu glauben, dass ich da jemals hin kann, kamen viele minderjährige Flüchtlinge in meiner Stadt and an. Alle brauchten Herberge, Sicherheit und jemanden, der and sie glaubt. Meine soziale Arbeit konnte eingesetzt werden. Gott in seiner genialen Art hat seine eigenen Wege sich auszudrücken und nicht so, wie wir es erwarten. Erst will er unser Herz mit all dem Vertrauen, das darin Platz finden kann. Dann unsere Entscheidung ihn näher kennenzulernen. dann unsere Flexibilität, um das Abenteuer, das er "Leben in Fülle" nennt, zu erfahren. Und ja, er bezaubert mit seiner sanften Stärke.

Du möchtest auch von deinem Leben mit Gott Zeugnis geben? Von deiner Hingabe für sein Reich oder der Schönheit deiner Bekehrung zu Ihm? Dann schreib uns eine Mail mit deiner Geschichte, mit deinen Erfahrungen und deinen Worten. Trau dich deinen Glauben und Gottes Wirken und Wunder an dir zu zeigen: zeugnis@keineinsamerbaum.org