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19. Mai 2017

#5
Zeugnis:
Tom

19. Mai 2017
Lesedauer: 4 Minuten
Von Sascha Gonzales


Zeugnis: Tom

Gott ist spannend! Gott ist lebendig. Ich möchte euch heute, und in den kommenden Wochen, mit auf eine Reise nehmen. Eine Reise auf der wir verschiedenen Menschen begegnen werden. Verschiedene Menschen, die Gott in ihrem Leben die Ehre und Zuversicht schenken wollen.
Vor einigen Monaten hatte ich den Eindruck, dass ich sammeln soll, was Gott auf dieser Erde für seine Kinder tut. Wie er sie berührt, wie er sie bewegt - wie er sie in seine Mitte holt. Ich hatte den Eindruck, ich solle gerade euch dort draußen zeigen, wie lebendig und schön Gottes Werke sind. Wie Er an seinem Reich baut und uns dafür gebrauchen möchte.
Diese folgenden Texte sind nicht dazu geschrieben worden, um zu zeigen, wie es geht oder zu suggerieren, wir sollten uns nach diesen Vorbildern richten. Die folgenden Texte sind als Inspiration und als Zeugnis zu verstehen. Lasst euch berühren von Gottes Wirken und seiner Schönheit in den Menschen: Gott ist gut, geben wir Zeugnis davon!

Mit 8 Jahren machte ich die Entdeckung meines Lebens. Doch es dauerte 10 weitere Jahre, bis ich sie überhaupt wollte. Und es wird eine Ewigkeit dauern, sie vollständig zu verstehen.
Sonntagmorgen, Kirche. Seit ich denken konnte. Unsere Eltern waren vor der Geburt meines großen Bruders Eric Christen geworden und taten seit dem ihr Bestes, uns nach jenen Glaubensgrundsätzen zu erziehen. Zugegeben, hätte wer den 9-Jährigen Tommi gefragt, was ich überhaupt unter dem Begriff „Christ“ verstehe, hätte ich keine klare Antwort geben können. Auch, nachdem ich selbst ein Jahr vorher mit einem Mitarbeiter auf einem Sommercamp gebetet und „Jesus mein Herz gegeben“ hatte, was mindestens so viel Kopf- wie Herzensentscheidung gewesen war - es erschien mir einfach richtig. Aber viel hatte das in meinem damals hauptsächlich von der Sportschau geprägten Alltag nicht geändert. Und das blieb auch so.

Zunächst ging ich weiterhin zur Kirche - Eric ging ja auch noch - und fand dort meinen Freundeskreis. Ich absolvierte eine Art freikirchliche Konfirmation, ließ mich 2009 taufen und lernte Bass, um mehrere Jahre in einer Lobpreisband spielen zu können. Ab und zu guckte ich in meine Bibel, hörte christliche Musik, manchmal betete ich sogar, dass er meine pubertären Lebensentscheidungen segnete - es war angenehm mit ihm. Ich hatte nichts gegen Gott. Warum auch - er liebte mich, das hatte ich (mir) gemerkt, und er gab meinem Herzen den Halt, den ich brauchte. Ich war pfiffig genug, alle anderen Bedürfnisse wie Aufmerksamkeit, Anerkennung und Nähe, mit Menschen befriedigt zu bekommen. Bald hatte ich mein Herz überzeugt, dass mir nichts fehlte. Die vereinzelten Gewissensbisse konnten durch einen passenden Bibelvers gestillt werden - da musste ich nur lang genug suchen.
Im Herbst 2012 geriet ich über einen ehemaliger Bandkollegen in einen Kreis junger Erwachsener, die mir wöchentlich von Erlebnissen berichteten, die meine gemütliche selbstzentrierte Welt ein wenig erschütterten. Was in der Bibel steht, sei war und der Sinn unserer Existenz lange offenbart. Es drehe sich alles um Jesus und den Geist, durch den er so leben konnte, wie er gelebt hat.
Es war riskant, doch ich umgab mich bewusst mit ihren Geschichten und diesen so anderes tickenden, verrückten und vor Leben sprühenden Menschen. Eine Sehnsucht, die ich nicht kannte, meldete sich in mir zu Wort und eines Tages traf ich selbst, den sie mir so eifrig vorstellen wollten: den Heiligen Geist. In einer übernatürlichen Begegnung zeigte er mir eine grundlegende Sache:

Jesus ist Gott.

Mein Lebensentwurf war dahin und ich konnte unmöglich rückgängig machen, was geschehen war. Er veränderte mich nicht, er tauschte mich aus.
Wiedergeboren. Neu gemacht.
Christenfloskeln füllten sich mich Leben. „Eins weiß ich: Ich war blind, und jetzt kann ich sehen.“ (Joh 9:25) Ein neues Leben wartete auf mich und keine Worte dieser Welt könnten das Abenteuer der letzten Jahre beschreiben, die Liebe in Person kennenzulernen. Er hat lange auf mich gewartet, und er wartet auch auf Dich!

Du möchtest auch von deinem Leben mit Gott Zeugnis geben? Von deiner Hingabe für sein Reich oder der Schönheit deiner Bekehrung zu Ihm? Dann schreib uns eine Mail mit deiner Geschichte, mit deinen Erfahrungen und deinen Worten. Trau dich deinen Glauben und Gottes Wirken und Wunder an dir zu zeigen: zeugnis@keineinsamerbaum.org