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28. April 2017

#2
Zeugnis:
Daniel

28. April 2017
Lesedauer: 4 Minuten
Von Sascha Gonzales


Zeugnis: Daniel

Gott ist spannend! Gott ist lebendig. Ich möchte euch heute, und in den kommenden Wochen, mit auf eine Reise nehmen. Eine Reise auf der wir verschiedenen Menschen begegnen werden. Verschiedene Menschen, die Gott in ihrem Leben die Ehre und Zuversicht schenken wollen.
Vor einigen Monaten hatte ich den Eindruck, dass ich sammeln soll, was Gott auf dieser Erde für seine Kinder tut. Wie er sie berührt, wie er sie bewegt - wie er sie in seine Mitte holt. Ich hatte den Eindruck, ich solle gerade euch dort draußen zeigen, wie lebendig und schön Gottes Werke sind. Wie Er an seinem Reich baut und uns dafür gebrauchen möchte.
Diese folgenden Texte sind nicht dazu geschrieben worden, um zu zeigen, wie es geht oder zu suggerieren, wir sollten uns nach diesen Vorbildern richten. Die folgenden Texte sind als Inspiration und als Zeugnis zu verstehen. Lasst euch berühren von Gottes Wirken und seiner Schönheit in den Menschen: Gott ist gut, geben wir Zeugnis davon!

Aufgewachsen bin ich in meinem nichtchristlichen Elternhaus in den neuen Bundesländern. Den Ersten Kontakt mit Glauben/Gemeindeleben/Religiosität hatte ich, als ich meine Frau kennengelernt habe, durch Ihre Familie.
Sie ist mit Gemeinde und Jesus im Herzen groß geworden, also das komplette Gegenteil von mir. Die Eltern als Missionare in den damaligen „wilden Osten“ gekommen um hier christliche Strukturen nach der Wende aufzubauen. So hat es auch nicht lange gedauert bis sie mich versucht haben zu „bekehren“, jeden Sonntag zum Gottesdienst abgeholt, teilweise als wild hupende Autokolonne vor meinem Elternhaus oder auch der Versuch über 3, in Worten DREI, Alphakursen mich Jesus näher zu bringen. Alles hat nicht geklappt, was im Nachhinein auch kein Wunder ist, wenn mach sich selber besser kennt und weiß wie Glauben funktioniert. Glauben an sich ist eine Vorleistung, hierbei steht mir meine gewissenhafte Art im Weg, die allein rational beurteilt, für einen Betriebswirt ganz gut, aber zum Glauben nicht unbedingt die beste Voraussetzung.

Mittlerweile war ich mit meiner Frau 9 Jahre verheiratet als wir zu einem Team-F Seminar gefahren sind...Duett oder Duell (kann ich nur jedem empfehlen). Zum Abschluss des Seminarwochenendes hatten wir als Paar noch ein Abschlussgespräch mit einem Seminarleiterehepaar. Hier ging es darum wir wir unsere Erkenntnisse in den Alltag übernehmen und wie ich zum Thema Gott/ Glauben stehen. Ich entgegnete, prinzipiell kein Thema, würde er sich mir doch einfach zeigen, dann kann ich als Gewissenhafter Mensch den Schritt ganz einfach gehen. Da sagte mir die Frau des Leitungspaares...Du musst nicht denken/hoffen das da ein großer Knall kommt und Gott steht vor dir und sagt hier bin ich. Manchmal zeigt er sich den kleinen Dingen im Leben...Sie hatte den Satz kaum zu Ende gesprochen, da spürte ich eine Hand auf meiner Schulter und es lief mir eiskalt die Schulter herunter. Das war genau der Moment auf den ich vielleicht die ganze Zeit gewartet habe oder vielleicht auch das erste Mal bewusst wahrgenommen habe. Auf jeden Fall brauchte ich die ganze Rückfahrt nach Hause um das für mich zu verarbeiten, am Abend teilte ich dann diese Info mit meiner Frau, sie war so überrascht, aber auch zu tiefste erfreut darüber. Ich hatte an diesem Abend sofort das Bedürfnis mit Gott zu sprechen und wollte daher unbedingt beten...es war ein allumgreifendes Gefühl der inneren Ruhe und Erkenntnis.

An diesem Abend habe ich Jesus in mein Herzen gelassen und ihm mein Leben übergeben.

Du möchtest auch von deinem Leben mit Gott Zeugnis geben? Von deiner Hingabe für sein Reich oder der Schönheit deiner Bekehrung zu Ihm? Dann schreib uns eine Mail mit deiner Geschichte, mit deinen Erfahrungen und deinen Worten. Trau dich deinen Glauben und Gottes Wirken und Wunder an dir zu zeigen: zeugnis@keineinsamerbaum.org