Menü

16. Januar 2019

#87
Prophetische Worte

von Sascha Gonzales

16. Januar 2019
Lesedauer: 4 Minuten
Von Sascha Gonzales


Prophetische Worte

Uh! Aufregend. Willkommen zur neuen und ersten Ausgabe meiner umbenannten Kolumne: Ströme lebendigen Wassers. An diesen Titel muss ich mich definitiv erst einmal gewöhnen.

Heute liegt es mir auf dem Herzen mit euch über Prophetien und/oder Prophetische Worte von Gott über mein Leben zu sprechen, und warum ich denke, dass jeder von uns auf der ständigen Suche nach ihnen sein sollte.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich mich bewusst für die Übernatürlichkeit Gottes geöffnet habe. Genau genommen ist es mittlerweile knapp 2 1/2 Jahre her als ich im (und durch den) Heiligen Geist getauft wurde. Für mich fing diese ganze Reise mit einer Kurzpredigt von meinem lieben Freund Tom an: "Ich will euch heute von meinem besten Freund erzählen: Dem Heiligen Geist."

Zu hören, wie jemand, den ich sehr im Glauben schätze, vom Heiligen Geist Gottes als sein bester Freund spricht, war für mich einfach unglaublich zu jener Zeit. Wie konnte man denn mit dem Heiligen Geist befreundet sein?
Nach und nach kamen immer mehr Puzzle-Teile zusammen und Gott selbst eröffnete mir den Horizont seines Geistes – jedenfalls zu einem gewissen Grad.
Ich suchte unentwegt Gottes Wirken und Wunder in meinem Alltag und in meinem Umfeld. Und ganz zu meiner damaligen Überraschung, stellte ich mit Überzeugung und Gewissheit fest: Gott ist wirklich überall.

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. – Matthäus 7, 7-8 (Lutherbibel 2017)

Im Laufe der letzten 2 Jahre, habe ich mit Sicherheit über 20 prophetische Worte und Prophetien über mein Leben gesammelt, die mal mehr und mal weniger präsent in meinen Entscheidungen eine Rolle spielen.
Das eindringlichste Wort, welches Gott mir gab, gab er mir im Waschsalon. Ich saß mit Sonnenbrille und meiner 'gewohnten Coolness' auf einer Bank im Salon und las ein Buch, welches mich zur Buße führen sollte. Das Kapitel handelte von Berufung und der oftmaligen Verfehlung unsererseits, diese zu finden, geschweige denn sie zu leben. Die Frage, an der ich hängen bliebt, lautet: "Wenn du deine Berufung noch nicht kennst, warum fragst du Gott nicht einfach mal danach?"
So banal es klingt, hatte ich noch nie so simpel darüber nachgedacht, hatte noch nie 'einfach mal' gefragt. Und Gott antwortet mit unvorstellbarer und überwältigender Freude: "Kümmer' dich um die Einsamen. Bring sie zu mir, so wie ich dich zu mir gebracht habe."

Wisst ihr, wenn wir Jesus nachfolgen möchten, wird uns die Welt und das Leben in dieser 'Welt' oftmals versuchen ein Bein zu stellen. Menschen werden uns enttäuschen, die wir doch sicher auf unserer Seite gewusst haben. Wir werden Fehler machen, Chancen verpassen und uns werden Steine in den Weg gelegt werden. Aber, wenn wir eine Prophetie und/oder ein Prophetisches Wort – ein absolut klares Ziel – vor Augen haben, welches Gott uns gegeben hat, dann wirst du feststellen, dass dich diese Verheißung, diese Vision und dieses Versprechen durch alles hindurch tragen wird.
Egal, was oder wer passieren wird, Gottes persönliches Wort für dich, wird dich beflügeln und dich wachsen lassen.

Kümmere ich mich den ganzen Tag um die Einsamen? Nein.. noch nicht. Aber ich kenne meine Berufung und strebe danach, dass der Heilige Geist – der Geist Gottes – mich so formt und nutzt, dass ich Gott-gefällig leben werde und meinen vorherbestimmte Dienst ausüben werde.

Nicht, dass ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. Meine Brüder und Schwestern, ich schätze mich selbst nicht so ein, dass ich's ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. – Philipper 3, 12-14 (Lutherbibel 2017)