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26. Februar 2020

#138
Reduzieren

von Sascha Gonzales

26. Februar 2020
Lesedauer: 3 Minuten
Von Sascha Gonzales


Reduzieren

Willkommen zur 138. Ausgabe dieser Kolumne. Ich mag das schon einmal erwähnt haben, aber es fühlt sich immer noch surreal an, dass wir mittlerweile bei dieser gewaltigen Zahl gelandet sind.
Da Ströme lebendigen Wassers bereits seit Anfang an jede Woche erscheint, ist es aber auch kaum verwunderlich, dass wir im dreistelligen Bereich angekommen sind.

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder gemerkt, dass es mich nicht nur sehr herausfordert, jede Woche etwas zu schreiben, was meinem Anspruch genügt, sondern teilweise auch einfach zu viel ist, wenn jede Woche mehrere neue Beiträge erscheinen.
Besonders überwältigend wird es, wenn wir in einer Woche manchmal 4 bis 5 neue Sachen online stellen. In diesen Zeiten bleibt den Kolumnen dann nur 24 Stunden Zeit im Fokus zu stehen und das ist einfach zu wenig.

Ich spiele schon längere Zeit mit dem Gedanken die Frequenz meiner Kolumne zu reduzieren und habe mich endlich dazu durchringen können.
Für mich war es immer eine Art Selbsttest, ob ich a) diszipliniert bleiben könne und b) die Ausdauer habe, die für den Aufbau einer Organisation nötig ist.

Zu beiden Fragen habe ich in den vergangen drei Jahren eine Antwort gefunden: Ja. Es ist mir wichtiger denn je, dass mein Leben zum Vorbild wird und durch Christus in mir wirken und Einfluss gewinnen kann. Ich glaube fester als je zuvor an die Kraft und Schönheit des Evangeliums – die beste Nachricht der Welt.
Und trotzdem muss ich Prioritäten setzen.

Auf lange Sicht weiß ich, dass es nicht meine Hauptaufgabe sein wird, regelmäßig einen Blog zu schreiben, sondern andere Menschen zu ermutigen und ihren einen Raum zu geben, sie herauszufordern und mehr und mehr Jesus nachzufolgen und andere damit zu inspirieren. Ich sehne mich nach Begegnung und Beziehung und darauf möchte ich mich ab sofort ein bisschen mehr konzentrieren. Weswegen meine Kolumne ab sofort nur noch alle 14 Tage erscheinen wird.

Und so komisch es sich für mich anfühlt: Wir sehen und lesen uns also in 14 Tagen wieder!