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12. Dezember 2018

#85
Was für ein Jahr

von Sascha Gonzales

12. Dezember 2018
Lesedauer: 3 Minuten
Von Sascha Gonzales


Was für ein Jahr

Dies ist meine letzte Kolumne für dieses Jahr. Nach unserer alljährlichen Winterpause wird keineinsamerbaum Anfang 2019 ganze 2 Jahre alt und ich bin ganz baff, was dieses zweite Jahr für uns als Familie und auch für uns als Team hier bereit hielt.

Für unser Team:
Meine Dankbarkeit für den Zuwachs und das Engagement, welches wir hier erleben durften, ist nicht in Worten wiederzugeben. Als wir im Januar 2018 aus unserer Winterpause kamen, war uns mit Sicherheit nicht bewusst, dass wir schon Ende des Jahres nicht mehr zu dritt, sondern zu sechst sein würden.
Mit Maximilian, Raphael und Ramona haben wir nicht nur neue Freunde gewonnen, sondern konnte ihre vielseitigen Gaben und Talente für euch gewinnen. Nicht nur, dass ich immer wieder Inspiration und Orientierung in ihren Worten finde, nein, ich merke, dass sie es genau so auf dem Herzen haben, Menschen zu Jesus zu führen, wie ich. Und doch haben sie ihre ganz eigene Art und Weise dies umzusetzen – und genau diesen Facettenreichtum brauchen wir hier.

Ich bin so gespannt, wohin uns Gott im nächsten Jahr als Team führen wird.

Für unsere Familie:
Ich hoffe, ich spreche hier für Claire und mich, wenn ich sage, dass 2018 ein Jahr mit allem war, was das Leben bereithält. Wir haben unglaubliche Höhen und Tiefen durchlebt und ich kann in voller Ehrlichkeit sagen: Ich fühle mich lebendig!
Ich spüre, dass wir auf einem Weg sind, der uns dorthin bringen wird, wo Gott uns sehen will. Ich spüre, dass dieser Prozess im vollen Gange ist und ich möchte mich weiterhin in Geduld üben und wachsam meine Augen nach Gottes Wundern und Zeichen aufhalten.

Die Herausforderungen, die eine ernsthafte Ehe und Beziehung mit sich bringen, sind uns dieses Jahr nochmals ganz neu und intensiv bewusst geworden und wir haben mehr denn je gelernt, wie wichtig es ist, als Team zusammenzuarbeiten und an einem Strang zu ziehen, auch wenn das bedeutet, für diesen einen, gemeinsamen Strang ringen und sich investieren zu müssen.

Für mich persönlich:
Am Ende jeden Jahres spricht mir Gott meist ein Wort als Überschrift für das kommende Jahr zu. Dieses Mal war es die Erkenntnis, dass Jesus nie ein "Arsch" war. Ich hatte dies bereits mit euch in meiner vorletzten Kolumne geteilt und fühle mich darin nochmals mehr bekräftigt.
Ich möchte lernen, zurückhaltender und zuvorkommender zu werden. Ich möchte lernen, immer das Wohl des anderen vor meinem eigenen zu sehen. Ich möchte lernen, in der Sanftmut Jesu zu leben, Zorn und Wut nie wieder gegen Menschen zu richten, sondern sie mit Gottes Augen zu sehen. Und ich glaube daran, dass das mein nächster Schritt in der Nachfolge sein soll, damit ich Jesus immer ähnlicher werde.

Ich wünsche euch allen eine gesegnete, besinnliche und erfüllte Weihnachtszeit, in der nicht nur eure materiellen Wünsche im Vordergrund stehen, sondern eure Herzenswünsche und -sehnsüchte, die Gott in euch gelegt hat. Denn genau diese sind es, die Jesus hier meint:

Ich versichere euch: Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben. – Johannes 16, 23 (NGÜ)