Menü

26. April 2017

#16
Vom Weg abgekommen

von Sascha Gonzales

26. April 2017
Lesedauer: 3 Minuten
Von Sascha Gonzales


Vom Weg abgekommen

Ich wurde überführt. Ich habe gesündigt. Ich war auf dem Holzweg.

Ich habe dieses Projekt hier Anfang des Jahres ins Leben gerufen, um euch einfach nur an meinem neuen Leben mit Gott teilhaben zu lassen. Und ich bin vom Weg abgekommen.
Gerade in letzter Zeit war dieses Seite hier ein Platz der Zurechtweisung, Ermahnung und einer, der meine Meinungen hervorhob. Das soll er aber nicht sein.
Diese Seite hier soll Gottes Wirken bezeugen. Sie soll Ihm dienen. Nicht mir.

Ich lese gerade morgens nach dem Aufstehen ein Buch, welches mich dazu auffordert Gott die Herrschaft und Kontrolle zu geben. Welches mich dazu auffordert, den Geist der Wahrheit - den Heiligen Geist - einzuladen und ganz bewusst in Ihm zu bleiben, um genau das von Gott zu erhalten, was der Name schon sagt: Wahrheit.
„Wahrheit“ ist ein so kostbares und zerbrechliches Geschenk und ich musste ganz von vorne lernen, dieses Geschenk an mein Herz zu lassen.
Ich hatte euch schon mal von diesem Buch berichtet. (Link zur Kolumne) Es heißt „Wach auf!“ und es spricht mich wirklich in tiefster Weise an. Gott zeigt mir gerade so viel von seiner Wahrheit und öffnet mir die Augen für sein Wirken und seine Berufung für mich. Dieses Buch kam wirklich zur rechten Zeit.. (danke, Ralph!)

In meinem Gebet, nach dem Lesen, bat ich Gott „mein Projekt lebendiger zu machen.“ Und ihr merkt es vielleicht schon - da wurde es mir erst so richtig klar. Ich wurde überführt und es ist ein Segen. Erkenntnis ist eine pure Freude!
Ich weiß nicht, wann es genau passiert ist, aber ich weiß, dass es passiert ist. keineinsamerbaum.org war nie so gedacht und ich bin dafür verantwortlich, dass es so geworden ist.
Gottes Herrschaft auf dieser Seite hier ist die Essenz, der Kern, damit es sich überhaupt lohnt, dass ihr euch das hier durchlest und damit es eine lebendige und fruchtbare Seite ist. Seine Herrschaft über diesen neuen Teil in meinem Leben ist so wichtig und entscheidend - und ich hab es jetzt erst richtig begriffen.

Nicht ich will mich und mein Leben hier hervorheben und glorifizieren, wie ich es mit meiner Musik getan habe. IHM gehört alle Ehre - hier und auch überall sonst in meinem Leben.
Ich will nur Zeuge sein und euch von seiner Herrlichkeit, von seinen Herausforderungen für mich, von meinen Fragen und von dem, was ER mir sagt, berichten. Ich will hier nicht als jemand rüberkommen, der alles „verstanden“ hat - das habe ich nicht; das werde ich nicht. Ich bin doch noch am Anfang.

Ich habe gerade eine unfassbare Freude am Leben. Und das liegt weniger daran, dass ich beinahe pleite bin, oder oft nicht weiß, wie ich meine viele, freie Zeit richtig nutzen soll, sondern an diesem unglaublichen Frieden den Gott mir gibt, wenn ich mir Zeit für ihn nehme. An diesen unzähligen Wundern und Werken Gottes um mich herum. Gott ist derbe gut.