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12. April 2017

#14
Anerkennung

von Sascha Gonzales

12. April 2017
Lesedauer: 3 Minuten
Von Sascha Gonzales


Anerkennung

Ich muss das einfach mal so sagen: Eines der schönsten und beängstigsten Gefühle, meiner Meinung nach, ist, wenn man für seine Arbeit und seine Mühen Anerkennung bekommt. Das muss nicht zwangsläufig in Form von Geld oder Gegenleistungen sein - es reicht schon ein kleines “Gut gemacht!“.

Vergangenen Samstag hatte ich hier von keineinsamerbaum.org mein erstes Seminar “The Heart of Men“. Als mir vor einigen Monaten die Idee kam, ich könne doch eine Plattform für Menschen schaffen, die mutig sein wollen, nach Wachstum streben, und Lebensfreude suchen, war mir noch nicht bewusst, in welche Richtung dieses zukünftige Projekt gehen würde.
So, oder so ähnlich, ging es mir auch mit der Idee, Seminare, eine Plattform für Austausch, Herausforderung und Abenteuer, zu schaffen. So wie eben “The Heart of Men“.

Ich will das Ergebnis gleich vorwegnehmen: Der Tag war unfassbar reich. Reich an Gott, reich an Mut, reich an Inspiration, reich an brüderlicher Liebe für einander. Ich glaube, dass das, was auf dieser Wanderung passiert ist, uns alle nachhaltig verändert hat - jedenfalls würde ich mir das wünschen, wenn es allen Teilnehmern genau so ging wie mir.
Das Klügste, was wir an diesem Tag machen konnten, war den Heiligen Geist von Anfang an in unser Bewusstsein einzuladen - das war so ein Segen. Wir konnten Wahrheit in unsere Herzen lassen, wo vorher Lügen waren; wo Nebel herrschte, konnte Klarsicht gewonnen werden; wo sich 4 beinahe fremde Menschen morgens um 6 Uhr im Hallenser Hafen trafen, konnte Brüderlichkeit gelebt werden.

Ich will aber hier den Bogen zu meinem Eingangssatz machen: Das mit der Anerkennung. Ich bin mir sicher, dass in unserer Demut Anerkennung Platz findet, wenn wir uns bewusst sind, dass es Gott ist, der in uns wirkt und uns mit Gaben und Talenten beschenkt. Und ich kann und will nicht leugnen, dass mir ein “Tolle Arbeit!“, ein “Klasse Tag!“ nicht gefällt. Es tut mir wirklich gut, zumal ich mir so unsicher war, wie es werden würde, ohne die Musik. Mit etwas ganz anderem zu beginnen. Etwas ganz neues zu verfolgen. Sich nicht mehr selbst zu glorifizieren, sondern Gottes Wirken und Gottes Gnade in meinem Leben in den Mittelpunkt zu rücken.

Diese 24 Euro durch das Seminar zu verdienen, diese Gewissheit, dass der Heilige Geist, dass Gott durch mich wirken konnte; dass ich sein Diener sein durfte für diesen Tag - das war, ehrlich gesagt, mehr wert, als jeder Cent, den ich je mit Musik verdienen durfte. Mehr wert, als jedes Kompliment für meine Songs oder meine Stimme oder sonst etwas, was mich, in den Augen der Menschen, hochleben lies. Es ist so wunderbar, dass Gott sich letzten Samstag auf unserer Wanderung manifestieren konnte, erlebbar und spürbar in jedem von uns gewirkt hat. Wir alle das gleiche Ziel verfolgten: Gott mehr Raum in unserem Leben zu geben. Jesus als den männlichsten Mann anzuerkennen und seinem Vorbild nachfolgen zu wollen - gerade in unserer Rolle als Mann. Hallelujah!