Menü

15. Februar 2017

#6
Vertrauen

von Sascha Gonzales

15. Februar 2017
Lesedauer: 5 Minuten
Von Sascha Gonzales


Vertrauen

Ich will mit euch heute über Vertrauen reden. Ich war vergangenen Montag mit meinem lieben Freund Henry unterwegs und wir unterhielten uns über so einiges. Was mir aber besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist seine Geschichte über eine Pastorenkonferenz.

Henry und ich redeten über die Kollekte im Gottesdienst und er erzählte mir davon, dass er immer das hinein wirft, was Gott ihm sagt - ob ihm das gefällt oder nicht. Eines Nachmittags war er jedenfalls auf einer Konferenz von Pastoren irgendwo in Deutschland und Gott sagte ihm: „Gib alles, was du im Portmonee hast.“
Allerdings war Henrys erster Gedanken nicht: „Alles klar!“, sondern „Oh.. ich muss aber noch tanken. Sonst komm ich nicht mehr nach Hause.“ - er tat es trotzdem und gab alles, weil Gott es ihm gesagt hat.

Am nächsten Tag, in einer kurzen Pause, lief Henry über das Gelände der Konferenz, als ein anderer Pastor zu ihm kam und etwas verunsichert anfing mit ihm zu reden. Dieser andere Pastor war verunsichert, weil Gott ihm etwas skurriles auf’s Herz gegeben hatte. Er hatte immer und immer wieder ein silbernes Auto gesehen und Gott hatte ihm gesagt, er solle genau dieses volltanken. Zufälligerweise war das silberne Auto das Auto von Henry. Er gab ihm also den Schlüssel und fuhr zum Tanken. Henry wurde also versorgt, ohne dass der andere Pastor auch nur den Hauch einer Ahnung haben konnte, dass Henry kein Geld mehr zum Tanken hatte.

Merkt ihr was? Es gibt tausende von diesen Geschichten und sie alle haben einen Kern der Gemeinsamkeit: Die Menschen in den Geschichten vertrauen Gott, dass das, was sie tun sollen, schon richtig sein und ihnen zum Guten verhelfen wird. Sie ehren Gott. Sie respektieren und glauben an Gottes Weisheit und seine Verheißungen. Sie versuchen nicht, es zu verstehen oder zu kontrollieren. Sie sind mutig und lassen Taten sprechen.

Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst. – Jakobus 1, 22

Was mich an dieser Geschichte besonders begeistert, ist, dass Henry auf ganz praktische Weise einen vollen Tank - also genau das, was er brauchte - als Geschenk für seine Großzügigkeit und sein Vertrauen erhalten hat. Das macht es für mich so schön einfach euch zu zeigen, dass Gott es gut mit uns meint und uns in unserem Vertrauen belohnt.

Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt. – Hebräer 10, 35-36

Hätte Henry sein Geld behalten und selbst vollgetankt, wäre da keine Freude und kein Zeichen für uns. Er musste all sein Geld geben, damit Gottes Wunder passieren konnte. Die Freude, die er dadurch erfahren durfte, als Gott ihm jemanden schickte, der sein Auto volltankte; seine Verblüffung über die unverdiente Gnade und Liebe Gottes; das daraus resultierende Glück - das sind alles kleine Wunder, die passieren konnten, weil Henry Gottes Worten Raum gab und Taten sprechen lies.

Lasst uns also vertrauen und Freude erleben, weil Gott lebendig und treu ist. Er hält eine große Belohung für unser Vertrauen und unsere Geduld bereit und unsere Taten aus seinen Worten heraus können die Welt verändern. Verändern wir endlich diese Welt!