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11. Januar 2017

#1
Sorgen

von Sascha Gonzales

11. Januar 2017
Lesedauer: 3 Minuten
Von Sascha Gonzales


Sorgen

Ich hatte in meinem Leben - jedenfalls soweit ich mich erinnere - noch nie eine Phase, in der ich nicht genau wusste, wie ich meine „Brötchen“ verdienen will. Also, zugegeben, ich hatte viele Momente in meinem Leben, in denen ich nicht wusste, wie ich sie verdienen kann, aber es gab nie den Zweifel an dem, wie ich es will. Versteht ihr mich hier?

Jetzt gerade befinde ich mich in so einer Zeit. Auf jeden Fall fühlt es sich so an. Ich möchte dieses Projekt hier nicht auf Gedeih und Verderben monetarisieren, wie ich es einst mit meiner Musik probiert habe. Ich glaube, dass mich gerade dieser finanzielle Fokus zu oft dazu verleitet hat, meine Leidenschaft für die Kunst und die Freude am Musiker-Dasein zu vergessen. Daraus zu lernen, empfinde ich gerade als extrem wichtig!

Ich muss dazu sagen, dass es mir an nichts mangelt. Weder an Ideen, noch am Lebensunterhalt. Ich hab ein sehr gutes Leben im Reichtum. Vor allem im Reichtum des Lebens an sich.
Ich bin beschenkt und gesegnet mit tollen Perspektiven, Talenten, Freunden, Erfahrungen und natürlich meiner Frau und meiner Familie.
Nichtsdestotrotz muss ich mir gerade immer und immer wieder die Frage stellen: Wie kann ich meine und unsere Versorgung für die Zukunft sichern? [..] Oder muss ich das etwa gar nicht? ;)

Ihr merkt schon worauf das hier hinaus läuft, nicht wahr? Wir Menschen tendieren doch immer wieder dazu uns Sorgen um die Zukunft zu machen - ich natürlich auch.
Wir machen uns Sorgen über etwas, was wir absolut niemals in der Hand haben werden. Und doch verschwenden wir unsere Zeit und unser Leben damit. Wir lassen Ängste unsere Handlungen beherrschen und blockieren womöglich. Ich will das nicht! Ich muss das nicht.
Alles was ich tun muss, ist Vertrauen zu haben und meine Gaben zu nutzen. Durch Türen zu gehen, die Gott für mich geöffnet hat. Das soll meine Wahrheit sein.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. – Psalm 23